Neue Business Insights durch Social Media Monitoring

Die Macht der Kommunikationsdaten

Social Media Monitoring hebt Ihre Unternehmenskommunikation auf eine neue Stufe. Es gibt viele Antworten auf die Frage „Wie spricht meine Zielgruppe?“ Zum einen finden Sie durch Social Media Monitoring heraus, wie Ihre Nutzer und Kunden ticken, was Sie interessiert und was nicht, welche Sprache Sie wählen, zu welcher Tageszeit sie besonders aktiv sind und an welchem Wochentag sie sich besonders gern informieren.

Doch Social Media Monitoring ist keine Nabelschau, es ermöglicht auch einen Blick über den eigenen Tellerrand. Denn die Kommunikationen Ihrer Zielgruppe gibt ebenso Aufschluss über Ihre Konkurrenz, über eventuell auf Ihren Geschäftsbereich zurollende Krisen, über spannende neue Märkte und für Ihre strategische Weiterentwicklung relevante Themen. Hier ein Überblick über die Möglichkeiten des Social Media Monitorings:

1. Clipping

Beim Clipping geht es um das normale Mediaclipping im Internet. Es werden Beiträge zu einem oder mehreren Begriffen gesammelt, um einen Überblick über die Diskussionen zu erhalten

2. Erfolgsmessungs und Eventbeobachtung

Bei der Erfolgsmessung werden Entwicklungen aus dem allgemeinen Beitragsaufkommen mit den eigenen Aktivitäten verglichen und ausgewertet. Jeder Kanal, jede Kampagne sollte ein Ziel verfolgen, viele dieser Ziele lassen sich mittels Social Media Monitoring kontrollieren, z.B. ob die Bekanntheit für ein Produkt gestiegen ist, ob die Wahrnehmung der Marke sich in eine bestimmte Richtung verändert hat etc.

Bei der Eventbeobachtung werden die Beiträge und Tendenzen eines begrenzten Zeitraums in den Blick genommen. Klassische Beispiele: der Superbowl, bei dem die Resonanz auf die Werbung erfasst werden kann, oder aber auch politische Diskussionen, die zielgerichtet beobachtet und ausgewertet werden können.

Twitter-Kurzauswertung zur Obergrenzendiskussion bei Anne Will von Volker Davids

3. Customer Service

„Telekom hilft“ war erst der erste Schritt in der Integration des Customer Service in die Social Media Aktivitäten. „Social Selling“ ist der zweite. Der Abverkauf von Produkten wird in Deutschland sicherlich als grenzwertig gesehen, aber hilfreiche Antworten auf die Fragen wo ein Nutzer den nächsten Elektrostore findet, was er beim Kauf von Turnschuhen beachten muss oder wie er am besten Kredite vergleichen kann – in der richtigen Tonalität und mit der richtigen Ansprache – werden dankbar aufgenommen. Doch Nutzer müssen diese Beiträge finden und hierzu dient das Social Listening.

4. Kampagnensteuerung

Welche Motive kommen besonders gut an, welche Kanäle „laufen gut“ und welche werden weniger genutzt? Es gibt eine Vielzahl von Einflüssen, die für das Gelingen einer Kampagne betrachtet werden müssen. Social Listening hilft bei der Planung und Begleitung von Kampagnen, um frühzeitig zu reagieren, zu optimieren und so das Budget möglichst effizient einzusetzen.

5. Wettbewerbsbeobachtung

Erhalten Sie Insights zu den Aktivitäten ihrer Wettbewerber. Welche Themen bespielen sie, mit welchen Attributen wird die Marke Ihres Wettbewerbers versehen, welche Schwächen sehen die Nutzer im Netz, worüber beschweren sie sich bei den Produkten des Wettbewerbs?

B2B Social Media Ranking – Wettbewerbsanalyse von Volker Davids

6. Marktbeobachtung

Mit der Marktbeobachtung werden nicht nur ein oder mehrere Wettbewerber betrachtet, sondern der Blick richtet sich auf das komplette Marktsegment. So beispielsweise auf den kompletten Kleinwagen-Markt oder den Markt für Erntemaschinen. Welche Entwicklungen zeichnen sich ab, welche neuen Marktteilnehmer betreten die Bühne? Bei dieser Form des Monitoring lohnt sich ganz besonders ein Blick auf die internationale Konkurrenz. Dabei kann sich die Marktbeobachtung auch auf regionale Märkte, z.B. Gabelstapler in Südamerika, konzentrieren.

7. Customer Insights

Durch die fokussierte Betrachtung von Nutzern mittels Seiten und Autorengruppen werden die identifizierten Nutzergruppen systematisch kategorisiert und ausgewertet: „Journalisten“, „Experten“, „männliche Kunden“, „weibliche Kunden“, „Kunden unter 20“ sind nur einige Kategorien, die erstellt und ausgewertet werden können.

8. Issue Management

Beim Issue Management handelt es sich um die gezielte Beobachtung von Krisenthemen. Hier können schon unbedeutende Beiträge Lawinen lostreten, zum Beispiel ein Missbrauchsvorwurf in einem Kinderhilfswerk oder eine Beschwerde über eine unfreundliche Stewardess.

9. Business Insights

Hierbei handelt es sich um die Zusammenfassung und intelligente Aufbereitung aller strategischen Erkenntnisse, um sie in kommende Entscheidungen einfließen zu lassen und sie z.B. in kurzen, prägnanten One-Pagern regelmäßig der Führungsebene zu übergeben. So kann ein Überblick über die Gesamtsituation ermöglicht werden.

Die Volker Davids Strategieberatung unterstützt Sie gern.

Weitere Beiträge zu dem Thema