Deutsche Verlage und die Lust am Lesen

Die deutschen haben Lust am Lesen, ist jedes Jahr die Botschaft der Frankfurter Buchmesse. Doch die Verkaufszahlen sind rückläufig.

Die Einnahmen sind um 2,2 Prozent gefallen – von 9,54 auf 9,32 Milliarden Euro.

Der Internetbuchhandel verliert hingegen deutlich Umsatzanteile. Er erwirtschaftete letztes Jahr 1,51 Milliarden Euro (minus 3,1 Prozent im Vergleich zu 2013), was einen Anteil am Gesamtumsatz von 16,2 Prozent ausmacht.

 Der Buchmarkt in Deutschland: Zahlen & Fakten

Ist Amazon das einzige Problem? Viele Verlage haben einen eBookshop, die eBook-Verkäufe verzeichnen enorme Wachstumzahlen.

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Doch ist es möglich im stationären Handel nach dem durchstöbern der Buchregale das gewünscht eBook direkt online zu kaufen? Heutige technische Möglichkeiten lassen problemlos eine Rückführung auf die jeweilige Buchhandlung zu.
Das Digitale stellt jedoch für viele Verlage immer noch einen Fremdkörper da. Doch digitale Produkte benötigen auch eine eine digitale Bewerbung.

Die ersten Schritte hierzu sind

a) entsprechende Inhalte bereitstellen, über welche gerade Verlage zu genüge verfügen.

b) eine Infrastruktur an deren Anfang zunächst die Website oder das Blog stehen.

Das bringt ein Blog

  1. Das eigene Blog kann die Suchergebnisse bei Google, Bing oder Yahoo verbessern. Denn diese Suchmaschinen belohnen regelmäßig neuen, hochwertigen und relevanten Content.
  2. Mit dem Blog können sich Verlage von Wettbewerbern abheben, die nicht bloggen. Und im Zweifel – siehe Punkt 1 – wird das Unternehmen mit dem Blog zuerst gefunden, der Konkurrent nicht.
  3. Storytelling: Leser wollen über Autoren informiert bleiben. Das Blog bietet die Chance, auf digitalem Weg mit Lesern ins Gespräch zu kommen und in Kontakt zu bleiben.
  4. Das Blog schafft die Möglichkeit, in der Spalte neben den Inhalten weitere Bücher zu bewerben. Oder man kann im Blog darüber schreiben, wie der Autor auf dem Weg ist, das nächste Buch zu schreiben. Auch kleine Homevideos aus „der Werkstatt“ bieten sich an, um die Spannung auf die nächste Veröfentlichung hoch zu halten.
  5. Verlage können im eigenen Blog Ideen neue Autoren und Bücher  vorstellen und mit den Lesern Veröffentlichungs- und Darstellungsformen  diskutieren. Das Feedback wird dann genutzt, um die Ideen zu schärfen oder zu verwerfen.

Das Blog ist für Verlage der nur der erste Schritt. Die deutschen Leser haben Lust am Lesen, nutzen Sie die Möglichkeiten der digitalen Kommuniktion um Ihren Lesern die Lust auf Ihre Bücher zurückzugeben. Wir helfen Ihnen dabei, Amazon nicht allein das Spielfeld zu überlassen!

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